Berühmte Absolventin

Foto: Frans JansenMirga Gražinytė-Tyla, Dirigentin

 

Info & Anmeldung

Sie möchten sich zu einer Veranstaltung anmelden oder haben Fragen dazu?

Wenden Sie sich bitte an

Lydia Batiza
Büroadresse:
Leonhardstraße 15/I
8010 Graz
 
T: +43 (316) 389 - 1203
E: csc(at)kug.ac.at

"Großartig! sagte Casals und umarmte mich"

Mechanismen der Auftrittsangst und Konsequenzen für den Alltag des Musizierens.

Datum

Zeit

Ort

Referent

Anmerkungen

28.04.2018

Beginn: 17:00

Neubau, Brandhofgasse 21, EG, Zi. E.37

Hans-Christian Jabusch

Inhalt

In einer epidemiologischen Untersuchung an über 2200 US-amerikanischen OrchestermusikerInnen gaben 24 % der MusikerInnen an, unter Auftrittsängsten zu leiden. Je nach untersuchter Subgruppe und je nach Art der Befragung kann der Anteil derjenigen MusikerInnen, die Auftrittsängste angeben, auch deutlich höher sein. Die Auswirkungen der Aufregung, die wir infolge der Anwesenheit des Publikums verspüren, erstrecken sich von einer möglichen Leistungssteigerung bis hin zu erheblichen Beeinträchtigungen des musikalischen Ergebnisses. Im Vortrag werden die der Auftrittsangst zugrunde liegenden physiologischen und psychologischen Mechanismen aufgezeigt und, davon abgeleitet, Strategien aufgezeigt, die beim Erlernen eines angstfreien Musizierens hilfreich sein können.

Auch für die Wahrnehmung von Musik durch das Publikum in der Live-Situation ist die Auftrittsangst der Ausführenden von großer Bedeutung. Das Vorhandensein von Auftrittsangst hat – unabhängig von der Qualität des musikalischen Ergebnisses – nachweislich einen erheblichen negativen Einfluss auf die Gesamtbewertung der musikalischen Darbietung durch das zusehende Publikum. Als Konsequenz für die musikalische Ausbildung ergibt sich die Notwendigkeit eines Auftrittscoachings, das das Verhalten auf dem Podium fokussiert und dem gerade im Zusammenhang mit Auftrittsängsten ein besonderes Augenmerk zukommt.

Referent

Prof. Dr. med. Dipl. Mus. Hans-Christian Jabusch

(c) Hans-Christian JabuschHans-Christian Jabusch ist Leiter des Instituts für Musikermedizin (IMM) an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Neben der klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit am IMM leitet er das Kursprogramm zur MusikerInnengesundheit an der Hochschule für Musik Dresden. Er studierte Klavier (Hochschule für Musik Würzburg; Klasse Prof. Norman Shetler) und Medizin und war zunächst für drei Jahre am Uniklinikum Regensburg in der Inneren Medizin ärztlich und wissenschaftlich tätig. Anschließend verbrachte er acht Jahren als klinischer und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikphysiologie und Musiker-Medizin der Hochschule für Musik und Theater in Hannover und habilitierte sich in der systematischen Musikwissenschaft.
Sein wissenschaftliches Interesse gilt musikphysiologischen Themen und der Performanzforschung, so z.B. dem sensomotorischen Lernen bei MusikerInnen und der Evaluation und Optimierung musikalischer Übestrategien. Klinische Forschungsschwerpunkte bilden die Pathophysiologie, Diagnostik, Therapie und Prävention spielbedingter Gesundheitsstörungen bei MusikerInnen.
Seit September 2017 ist er Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin DGfMM e.V..

Kursbeitrag:

Eintritt frei!

Platzzahl:

25 Personen

Anmeldeschluss:

-

Anmeldung:

Um Anmeldung wird gebeten!

Die Anmeldung ist telefonisch oder schriftlich im Büro des Career Service Centers der KUG möglich:

Frau Lydia Batiza
Leonhardstraße 15, Zi. 122
8010 Graz
Telefon: +43 (0)316 389 1203
Email: csc(at)kug.ac.at

 

[Seitenanfang]